Kein gutes Wochenende aus Bitburger Sicht.. – Hilft nix! Nächste Woche wird wieder angegriffen!

đź—ž Hier sind die Ergebnisse und Nachberichte zum gestrigen Spieltag:

Unsere 1. Herren Mannschaft verliert auswärts bei der HSG Hunsrück mit 23:35.
Auch die 2. Herren Mannschaft muss sich dem zweiten Team der HSG HunsrĂĽck mit 25:31 geschlagen geben.
Die 3. Herren Mannschaft gewinnt daheim mit 28:17 gegen die 2. Mannschaft der HSG Eifel.

Und unsere TV Bitburg Handball Damen verlieren gegen die HSG PST/TVG Trier mit 18:27.

 

📄 Der Nachbericht der 1. Herren Mannschaft gegen die HSG Hunsrück: ⬇️

Ein Ausrufezeichen setzt die HSG Hunsrück vor 280 Zuschauern gegen einen allerdings ersatzgeschwächt angetretenen Gast aus der Eifel, der mit Flo Enders und Chris Stelmach zwei wichtige Stammspieler im Rückraum ersetzen! Die Mannschaft des Trainergespanns Jochen Tatsch und Timo Stoffel legte den Grundstein für den Erfolg schon im ersten Spielabschnitt.

Die Gastgeber kamen gut ins Spiel, legten 3:0 vor und erst in der 8. Minute erzielten die Gäste ihren ersten Treffer. Bis 6:4 in der 10. Minute hielten die Eifelaner mit, doch dann gab es kein Halten mehr. Über 13:6 in der 19. Minute gelang den Hunsrückern bis zur Pause beim 18:7 die Vorentscheidung.

„Eine sehr starke erste Halbzeit meiner Mannschaft, die in Abwehr und Angriff überzeugte. Uns war bewusst, dass Bitburg ohne Enders und Stelmach nicht defensiv decken würde und so haben wir uns seit dem Spiel gegen Rhein-Nette auf offensive Abwehrformationen vorbereitet. So spielten beide Teams offensiv, wir waren allerdings gut eingestellt und es funktionierte so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Lange habe ich überlegt, ob wir von unseren bisher gewohnten 6:0 Abwehr weggehen sollten, doch es hat sich gelohnt. Zudem hatten wir einen starken Torwart im Kasten“, freute sich HSG Coach Jochen Tatsch.

„Wir versuchten mit einer offensiven 3:2:1 Abwehr den starken Hunsrücker Rückraum in den Griff zu bekommen. Doch das klappte überhaupt nicht, wir verloren jedes „eins gegen eins“ Duell. Was zuletzt gut klappte, funktionierte heute überhaupt nicht. Zu langsam waren wir einfach auf den Beinen, bekamen überhaupt keinen Zugriff und es war kein gegenseitiges Aushelfen erkennbar. Vor allem Heinrich Löwen bekamen wir überhaupt nicht in den Griff. Der Deckungsverband war gegenüber der Vorwoche einfach nicht wiederzuerkennen. Zudem scheiterten wir immer wieder am sehr starken HSG Torwart Pascal Olivier, gegen den wir zu schnell und überhastet abschlossen. Ob uns Flo Enders und Chris Stelmach heute weitergeholfen hätten, bleibt spekulativ. Doch Stelmach fiel mit Rückenproblemen aus, Flo Enders urlaubsbedingt. Es war im ersten Spielabschnitt die schlechteste Leistung des TV Bitburg seit langer Zeit, schon früh ließen die Spieler die Köpfe hängen. Sieben erzielte Tore sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, woran es heute lag. Wir vergaben im ersten Spielabschnitt vier Gegenstöße, einen Siebenmeter und drei hundertprozentige Chancen vom Kreis“, gab TVB Coach Rudi Engel zu.

Wie im ersten Spielabschnitt starteten die Gastgeber mit drei Treffern in Folge, legten zum 21:7 in der 34. Minute, doch dann folgte die stärkste Phase der Gäste, die auf 21:11 in der 38. Minute verkürzten.

„Bei uns nutzte Heinrich Löwen die Räume in der Bitburger Deckung gut. Bitburg konnte gegen unsere Abwehr keinen Druck aufbauen und man hat heute deutlich gesehen, wie sehr das Spiel der Gäste von Flo Enders abhängig ist. Wenn der fehlt, wird es schwer für die Eifelaner“, glaubt der HSG Trainer.

„Im zweiten Spielabschnitt kamen wir mit der defensiven 6:0 Abwehr der Hunsrücker besser zurecht, doch mehr als Schadensbegrenzung war nicht angesagt! Zwar kämpften wir uns nochmals heran, waren jetzt effektiver im Abschluss und spielten aggressiver in der Abwehr. Als David Nelles in der 52. Minute beim Stande von 27:19 eine aus meiner Sicht völlig unberechtigte rote Karte erhielt, war es nach der Auszeit die Vorgabe, lange Angriffe zu spielen und viel über „eins gegen eins“ zu gehen. Doch statt dies zu beherzigen, leisteten wir uns zu schnelle Abschlüsse und Fehlpässe, die die HSG bis zum Schlusspfiff noch mit acht Treffern bestrafte. Wir werden uns diese Woche zusammensetzen und uns Gedanken machen, mit wem wir wohin wollen“, erklärt der Coach der Eifelaner.

HSG: J. Schneider und Olivier – L. Schneider, Löwen (5), Klei (6), StĂĽrmer (3), Mangold (7/4), Schell (1), Hassley (3), Conrath (2), Koch (2), Reuter (1) J. Schneider (5), Nicolae

TVB: Reich und Otte – Engel (3), Guldenkirch (2), Walerius, Straub (1), Steinbach (1/1), Moecke (8/2), Kaufmann, Lauer (3), Wolff (1), Rehm (1), Nelles (3).

 

📄 Der Nachbericht der 2. Herren Mannschaft gegen das 2. Team der HSG Hunsrück: ⬇️

Die Hunsrück Reserve wird ihrer Favoritenrolle gerecht und entführt beide Punkte aus Bitburg, die nun auf den letzten Tabellenplatz zurückfallen. Dabei standen die personellen Vorzeichen für das Team von Trainer Martin Bach nicht günstig: mit Niklas Röhrig, Manuel Berg, Nico Bach fielen gleich drei Spieler aus. Marvin Fritz und Christian Klei gingen angeschlagen in die Begegnung und so entschieden die Gäste, Co-Trainer Michael Dreher aufzubieten.

„Leider ist es uns nicht gelungen, die Punkte in Bitburg zu halten. Endlich hatten wir einen gut besetzten Kader, trafen auf einen starken Gegner, gegen den aber mehr drin war“, meinte TVB Coach Janosh Klimek. Eine Halbzeit bot das Klimek-Team ein Spiel auf Augenhöhe, leistete sich „nur“ 9 Fehlwürfe, fand nach anfänglichen Problemen zu seinem Spiel, zeigte vor allem in der Abwehr eine starke Leistung“, lobte Klimek.

„Im ersten Spielabschnitt war es Christoph Kirst, der uns mit seinen fünf Toren im Spiel hielt und wir haben gesehen, dass wir auch die vielen Ausfälle in diesem Jahr zu verkraften scheinen“, freute sich Bach.

Der Gast setzte sich aber gleich nach dem Wechsel vom 14:16 in der 33. Minute auf 15:21 in der 38. Minute ab und schafft damit die scheinbar die frühe Entscheidung. Doch Bitburg zeigt Kämpferherz, verkürzt auf vier Treffer beim 21:25 und 22:26, ehe die Auszeit der Gäste in der 54. Minute Wirkung zeigt und sich die Mannschaft endgültig über 22:28 den 25:31 Erfolg sichert.

„Meine Mannschaft hat sich trotz der Niederlage von ihrer guten Seite gezeigt, da waren gute Ansätze erkennbar, die wir in die nächsten Spiele mitnehmen müssen. Nach langer Verletzungspause kehrt Tim Crames zur gewohnt guten Form zurück, war erfolgreichster Torschütze, leistete sich aber auch einige Fehlwürfe. Sein Zug zum Tor hat uns gefehlt und dass er wieder dabei ist, freut mich. Allerdings leisteten wir uns im zweiten Spielabschnitt 18 Fehlwürfe, oft scheiterten wir auch am starken Gästekeeper. Dazu leisteten wir uns auch entscheidende Passfehler. Statt hier weiter zu verkürzen, zogen die Gäste wieder mit ihrem Gegenstoßspiel davon. Ich bin fest überzeugt, dass wir mit Kampfgeist und gutem Willen aus dem Tief herausfinden“, gibt sich Klimek optimistisch.

„Im zweiten Spielabschnitt überzeugte Kris Jünemann mit einer starken Leistung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Bereits kurz vor der Halbzeit hatte unser Routinier im Tor Benny Schug Platz für Rafael Thees gemacht, der in seinem ersten richtigen Verbandsligaspiel das Torhüterduell nach dem Wechsel klar für sich entschied. Wir haben das Torhüterduell gewonnen und am Ende weniger Fehler als die Gastgeber gemacht. Bei uns führte Daniel Schub klug Regie und Jakob Faust zeigte im Angriff über die Aussenposition und in der Abwehr ein unauffälliges, aber gutes Spiel. Lange bekamen wir Bitburgs Tim Crames aber nicht in den Griff, den wohl mit zunehmender Spieldauer nach seiner langen Verletzung verständlicherweise die Kräfte verließen. Doch Bitburg gab bis zum Schluss Gas, ließ nie die Köpfe hängen und auch bin sicher, dass die Mannschaft sich aus dem Tal nach oben arbeiten wird“, sagt Bach.

TVB: Ney und Frisch – Begon, J. LĂĽbken (1), Recking (1), MĂĽller (2), SchĂĽrer (4/2), M. LĂĽbken (2), Wahl (2), Crames (10), MĂĽller (2), Stephan, Schallert (1)

HSG: Schug – Thees, Faust (4), Fritz, Schub (5), Kirst (5), Klei (4), JĂĽnemann (8), Klein (3/2), Dreher (1), Kaltenmorgen (1)

 

Quelle: moselhandball
Foto: @dennisirmiter

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