Die Ergebnisse und Nachberichte des vergangenen Wochenendes im Überblick:

 

Die 1. Herren Mannschaft verliert beim TS Bendorf  mit 34:25.
Unsere 2. Herren Mannschaft feiert gegen die HSG Obere Nahe Nahe einen 28:20-Heimsieg.
Herren Mannschaft Nummer 3 muss sich daheim der HSG Hunsrück IV mit 17:26 geschlagen geben.

Die TV Bitburg Handball Damen verlieren mit 27:26 knapp auswärts beim 2. Team der HSG Obere Nahe.

 

Die Ergebnisse unserer Nachwuchs-Teams:

Männliche E-Jugend gegen JSG MJC Trier/HSC Igel: 21:29
Männliche E-Jugend II gegen JSG MJC Trier/HSC Igel II: 24:15
Männliche D-Jugend gegen SV Gerolstein Handball: 26:10
Männliche D-Jugend II gegen DJK St. Matthias Trier: 21:13
Männliche B-Jugend gegen HSG Mertesdorf/Ruwertal: 32:22

 

📄 Der Nachbericht der 1. Herren Mannschaft gegen den TS Bendorf: ⬇️

Für die faustdicke Überraschung des Spieltages sorgte die abstiegsgefährdete Bendorfer Mannschaft, die den Titelanwärter aus Bitburg deutlich geschlagen auf den Nachhauseweg schickte und dem Team von Trainer Rudi Engel damit einen herben Dämpfer im Titelkampf versetzte.

„Die Niederlage kann ich auch einen Tag danach noch nicht so richtig erklären. Gegen Daun spielten wir im Pokal mit Harz gut, in Bendorf ohne Harz katastrophal. Doch die Harzproblematik kann nicht die einzige Erklärung für diesen Auftritt sein“, meinte Bitburgs Trainer Rudi Engel.

Die Vorzeichen für die Begegnung standen schon nicht gut. Bei der Anfahrt blieb Jan Lauer mit einer Autopanne liegen, musste abgeschleppt werden und kam erst zur Pause zur Mannschaft.

Die 0:1 Führung der Eifelaner durch Patrick Engel sollte die einzige Führung des Titelanwärters in Bendorf sein. Über 3:1 und 8:3 in der 16. Minute zeigen die Gastgeber dem Team von Rudi Engel schnell die Grenzen auf. „Dabei lief die Anfangsphase noch ganz gut. Die Abwehr stand doch dann folgte der Einbruch, bei dem wir allein 6 Pfosten- und Lattentreffer zu verzeichnen hatten. Dies war sicher auch dem Harzproblem geschuldet, da die Bälle alle oben am Bendorfer Kasten einschlugen. Das verunsicherte selbst die erfahrenen Spieler und so wurde die Verantwortung zum Abschluss immer weiter verschoben. Eine ganz schlimme Angriffsleistung im ersten Spielabschnitt“, klagte Engel, dessen Wechselmöglichkeiten auch stark eingeschränkt waren. Philipp Rehm konnte grippebedingt nur wenige Minuten auf der Platte stehen.

Über 12:4 in der 23. Minute deutete sich das Debakel für die Gäste an, die aber bis zur Pause noch einmal auf 6 Tore verkürzen konnten. Der Versuch von Engel, mit zwei Kreisläufern zu arbeiten, schien sich kurzfristig auszuzahlen.

Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild: Bendorf dominierte die Begegnung nach Belieben, führte über 18:13 in der 38. Minute und zog jetzt Tor um Tor davon. Der ab der Pause mitwirkende Jan Lauer hatte wesentlichen Anteil daran, dass seine Mannshaft beim 18:13 wieder besser im Spiel war, doch beim 23:18 in der 46. Minute kassierte Lauer die rote Karte. „Bendorfs Angreifer Majewski kam ins Straucheln und Jan traf ihn dann im Gesicht. Damit war auch die letzte Alternative in Angriff und Abwehr weg, der Widerstand war jetzt endgültig gebrochen“, sagte Engel.

Beim 32:22 in der 54. Minute hatte Bitburg sich bereits in die Niederlage ergeben und muss jetzt schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurückfinden, sonst ist der Meisterschaftszug für das Engel-Team frühzeitig abgefahren.

„Bei einer Trefferquote von 29 Prozent und 12 technischen Fehlern waren wir chancenlos gegen eine Bendorfer Mannschaft, die sich in einen Rausch spielte. Jetzt müssen wir einfach alles gewinnen, um weiterhin um die Meisterschaft mitspielen zu können, weiß Engel.

Reich und Otte – Engel (1), Guldenkirch (2), Straub (6), Steinbach (1), Enders (8/5), Kaufmann (2), Lauer (3), Walerius (2), Rehm, Nelles.

 

📄 Der Nachbericht der 2. Herren Mannschaft gegen die HSG Obere Nahe: ⬇️

Die Bitburger Reserve sicherte sich mit dem ungefährdeten Sieg über die HSG Obere Nahe den dritten Tabellenplatz und führt nun den Reigen der Mannschaften an, die um die restlichen Relegationsplätze zur eingleisigen Verbandsliga ab der kommenden Saison kämpfen.

Das Team von Trainer Janosh Klimek schien früh auf dem Weg zu sein, das Spiel zu entscheiden. Über 4:1 legten die Eifelaner bis 7:4 in der 13. Minute vor, mussten dann drei Gästetreffer in Folge einstecken und so war das Team von Gästetrainer Axel Schneider, der aus beruflichen Gründen fehlte, beim 7:7 in der 16. Minute wieder im Spiel. Doch rechtzeitig fingen sich die Gastgeber, zogen wieder auf 12:9 und 13:10 in der 25. Minute davon, ehe die Gäste sich in einer hektischen Schlussphase der ersten Hälfte wieder auf 14:13 zur Pause herankämpften.

„Es war eine gute erste Halbzeit, in der wir mit Bitburg auf Augenhöhe waren“, freute sich der Betreuer der HSG Achim Bolek.

Gleich nach der Pause gelang den Gästen sogar der Ausgleich, doch Bitburg hielt dagegen, entschied die Begegnung mit sieben Treffern in Folge bis zur 45. Minute. Beim 21:14 war die Entscheidung gefallen, da die Gäste in dieser Phase über 10 Minuten lang keine Treffer mehr erzielen konnten.

„Unser Ziel waren zwei Punkte und die waren heute sehr wichtig! Über die Weihnachtszeit haben wir nicht viel trainiert, einige Spieler gingen mit nur einer Trainingseinheit in die Begegnung und das war deutlich zu merken. So verwarfen wir viele freie Bälle und man sah deutlich, dass uns die Spielpraxis fehlte. Der Gegner traf auch nicht, verpasste sogar das Tor! Letztlich kein gutes Spiel und das war zu erwarten. Nächste Woche stehen wir gegen Mattheis vor einer anderen Herausforderung und hier müssen wir uns steigern“, forderte TVB Coach Janosh Klimek.

„Wir fanden nach dem Wechsel zunächst keine Mittel mehr gegen den Bitburger Deckungsverband. Nach der Manndeckung gegen Jojo Schäfer fehlte den anderen Spielern der Druck auf die Abwehr der Gastgeber und so setzte sich Bitburg nach schlechten Pässen von uns über sein Gegenstoßspiel entscheidend ab. Zwar kam nochmals nach dem Anschlusstreffer zum 21:15 Druck in unser Spiel, doch letztlich blieb Jojo mit seinen 12 Toren der Alleinunterhalter. Mario Conradt hatte Pech im Abschluss, versuchte dann die Anspiele an den Kreis, die aber leider nicht gelangen“, erklärte Bolek. Am Ende feierten die Bierstädter den in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg!

TVB: Ney und Frisch – Begon (3), Recking (3), M. Müller (1), Schürer (3/2), Zimmer (1), Lübken (3), Wahl (3), Pütz (3), Crames (5), K. Müller (2), Stephan (1), Schallert.

HSG: Kristofer Rickes und Münster- Becker (1), Bamberg (1), Conradt (1), Schwarz, Rogolf, Wagner (2), Kristian Rickes, Schäfer (12/6), Ries (1), M. Zühlsdorf, Y. Zühlsdorf (2)

Quelle: moselhandball