Gemischte Gefühle beim Blick auf die Ergebnisse dieses Wochenendes – Senioren verlieren, Jugend gewinnt. 

Die Ergebnisse und Nachberichte im Überblick: 

 

Die 1. Herren Mannschaft verliert das Pokal-Viertelfinale gegen das 2. Team der HSG Bad Ems/Bannberscheid mit 26:27.

Das 2. Herren Team verliert mit 21:36 auswärts bei der 2. Mannschaft der HSG Hunsrück. 

Unsere 3. Herren unterliegen der HSG Eifel II mit 16:18. 

 

Die männliche B-Jugend verliert leider ganz knapp 26:27 gegen die HSG Kastellaun-Simmern.

Unsere männliche D-Jugend II besiegt mit 27:12 die SV Gerolstein. 

Die männliche E-Jugend gewinnt 23:10 beim TuS 05 Daun. 

 

Nächstes Wochenende gehören die Punkte wieder uns! 

 

Der Nachbericht der 1. Herren Mannschaft gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid II: 

Rheinlandligist Bitburg scheidet beim Tabellensechsten der Verbandsliga Ost, der Reserve des Ligakonkurrenten Bad Ems/Bannberscheid aus und hat die nächste Enttäuschung in dieser Saison zu verkraften. Noch setzte TVB Coach Rudi Engel seine Hoffnung darauf, dass seine Mannschaft sich nach der missglückten Verteidigung des Meisterschaftstitels in der Liga im Pokal noch schadlos halten könnte, doch jetzt der überraschende Rückschlag für das Engel Team.

„Sicherlich ist die Enttäuschung bei uns groß, doch die Verunsicherung ist bei uns einfach nicht wegzudiskutieren. Bis zum Pokalspiel in Daun haben wir vernünftige Spiele abgeliefert, doch ab diesem Zeitpunkt merkt man uns auch die dünne Personaldecke an. Chris Stelmach hat so gut wie kein Spiel in der Saison absolviert, dazu fiel Yannick Moecke mit einer schweren Hüftverletzung aus. Nachdem Mätthi Hertz uns vor Saisonbeginn verlassen hatte und Alex Sonnen seine Karriere beendete, befinden wir uns im Umbruch. Es fehlen derzeit einfach die Stützen im Team“, erklärte Flo Enders, der für seinen auf Lehrgang befindlichen Trainer Rudi Engel die Situation beschrieb.

Bereits nach 12 Minuten verletzte sich der Schiedsrichter schwer, kam bei einem Ausweichmanöver ins Straucheln, fiel gegen die Hallenwand und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Eine Stunde war die Begegnung deshalb unterbrochen!  Bis 11:10 in der 25. Minute verlief die Begegnung absolut ausgeglichen, dann setzte sich der Gastgeber auf 15:10 in der 29. Minute ab, brachte die unerwartet klare Führung in die Kabine.

Wer geglaubt hatte, dass nach dem Wechsel die Reaktion der Eifelaner kommen sollte, sah sich zunächst getäuscht. Die HSG zog auf 19:11 in der 36. Minute davon, erst jetzt wurde den Gästen der Ernst der Lage bewusst. Tor um Tor kämpfte sich der Favorit ins Spiel zurück, war über 19:16 in der 40. Minute und 21:19 in der 46. Minute wieder in Schlagdistanz. Doch die Gastgeber wehrten sich, führten 26:23 in der 55. Minute, doch dann schienen die Gäste das Spiel doch noch drehen zu können, als Jan Lauer 46 Sekunden vor dem Ende den Ausgleichstreffer zum 26:26 markierte. Die Gastgeber nahmen die Auszeit und erzielten 4 Sekunden vor dem Ende den umjubelten Siegtreffer.

„35 Minuten haben wir ganz schlecht gespielt, stellten die Abwehr dann um und fanden ins Spiel zurück. Letztlich war es in den Schlusssekunden ein Absprachefehler, durch den wir die verdiente Niederlage kassierten“, gab Enders zu.

Reich – Engel (4), Guldenkirch (5), Walerius (1), Straub (2), Steinbach (3), Enders (1), Kaufmann (2), Lauer (7/1), Nelles (1).

 

Der Nachbericht der 2. Herren Mannschaft gegen die HSG Hunsrück II:

Die Gastgeber werden ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegen am Ende die Bitburger Reserve unerwartet deutlich. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich das Team von Trainer Martin Bach ab, zog nach dem 9:6 in der 14. Minute und der Auszeit der Gäste mit drei Treffern in Folge auf 12:6 in der 20. Minute davon und nimmt die sechs Tore Führung mit in die Kabine.

„Anfangs überraschte uns Bitburgs Trainer Janosh Klimek mit einer wechselnden Manndeckung und wir taten uns schwer. Wir hatten sicher einige Chancen, die wir hätten verwerten müssen und so wurde es ein torarmes Spiel“, sagte HSG Trainer Martin Bach. Diesen Vorsprung konnte die HSG dann über 22:13 in der 36. Minute auf 31:15 in der 50. Minute spielentscheidend ausbauen.

„Es war sicher kein gutes Spiel, am Ende bin ich aber mit dem klaren Sieg zufrieden. Mich hat gefreut, dass sich fast jeder in die Torschützenliste eintragen können. Wir hatten die größeren Wechselalternativen und Bitburg ging mit zunehmender Spieldauer aufgrund des kleinen Kaders die Puste aus. Wir schauen jetzt nach vorne und bereiten uns auf die engsten Verfolger vor. Da kommen andere Kaliber auf uns zu“, warnt Bach.

„Ich bin enttäuscht von meinen Spielern, die keine Einstellung in diesem Spiel zeigten. Ausnehmen aus der Kritik möchte ich lediglich Torwart Stefan Frisch, der einen durchaus noch höheren Sieg der Gastgeber verhinderte. Der Sieg der Gastgeber ist absolut verdient. Warum uns die Puste ausging, müssen sich die Spieler selbst beantworten. Mit dieser Einstellung werden wir es schwer haben, in den nächsten Spielen zu bestehen. Für mich stellen sich jetzt viele Fragen, eine davon ist, ob die Mannschaft wirklich durchziehen möchte“, so Gästetrainer Janosh Klimek.

HSG: Schug – Thees, Faust (2), Röhrig (6), Fritz (3), Schub (4), Kirst (3), Klei, Jünemann (4), Klein (1), Berg (3), Mende (2), Kaltenmorgen (8/4).

TVB: Frisch – Begon, Recking (4), Müller, M. Lübken (6/1), J. Lübken (1/1), Pütz (1/1), Crames (2), Müller (2), Stephan (4), Schallert (1).

 

Quelle: moselhandball 

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